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Mit einer Haartransplantation zu mehr Haarfülle

Bei einer Haartransplantation handelt es sich um eine medizinisch-kosmetische Haarverpflanzung. Eigene Haarwurzeln werden aus dem Bereich des Hinterkopfes auf lichte beziehungsweise kahle Stellen des Hauptes verpflanzt. Die Haarverpflanzung beziehungsweise Haartransplantation ist die derzeit wohl effektivste Technologie zur Wiederherstellung der individuellen Frisur.

Wirkung einer Haartransplantation

Die Haare am Hinterkopf und oberhalb der Ohren wachsen, im Gegensatz zu den Haarbereichen am Mittelkopf sowie dem Stirnbereich (den sogenannten Geheimratsecken), normalerweise lebenslang nach ohne auszufallen. Dies wird durch das maskuline Hormon “Androgen”, welches Haarausfall begünstigt, gesteuert. Die einzelnen Haare des sogenannten “Haarkranzes” sind gegen das Androgen resistent, fallen also durch seinen Einfluss nicht aus. Werden somit einzelne Haare dieses Haarkranzes transplantiert beziehungsweise verpflanzt, behalten sie grundsätzlich ihre speziellen Eigenschaften, im Besonderen die des “Nichtausfallens”.
Detaillierte Informationen zu Haartransplantation durch die ausführenden Fachärzte klären im Vorfeld über diese positiven Eigenschaften auf. So werden zum Beispiel gesunde Haarwurzeln inklusive der Haarfollikel (Haartragende Stammzellen) entnommen und auf Bereiche wie kahle bzw. lichte Stellen auf dem Kopf übertragen. Das Ergebnis sollen mehr Haardichte sowie Volumen und Haarfülle sein.

Dauer einer Haarverpflanzung

Eine Haartransplantation beziehungsweise Haarverpflanzung dauert normalerweise zwischen vier und acht Stunden. Die professionelle Transplantation kann auch mittels lokaler Betäubung erfolgen, wobei der jeweilige Patient direkt nach erfolgreicher Behandlung mit perfekter Frisur nach Hause fahren kann. In manchen Fällen werden allerdings mehrere Behandlungen benötigt, um ein optimales wie auch gewünschtes Ergebnis in Bezug auf die Haardichte zu erreichen.

Die unterschiedlichen Methoden einer Haartransplantation

Im Wesentlichen wird zwischen folgenden Verfahren der Haarverpflanzung unterschieden: Einerseits werden die bei der FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) benötigten follikularen Einheiten (Grafts) mittels einer Entnahme von feinen Hautstreifen auf dem Hinterkopf gewonnen. Diese Methodik wird auch als “Streifenmethode” (bei einem Hautstreifen “Single Strip Harvesting” genannt) bezeichnet. Nach einer Entnahme werden sämtliche follikularen Einheiten unter einem Mikroskop präpariert, um danach in die betroffenen Kopfbereiche eingebracht zu werden.
Andererseits kann die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) angewandt werden. Hierbei werden einzelne follikulare Einheiten (Einzelhaarentnahme) entnommen. Durch die FUE-Methode lassen sich die benötigten Haarfollikel besonders schonend extrahieren. Da bei dieser schonenden Methode der Haarverpflanzung zudem eine Mikronadel genutzt wird, bleiben keinerlei Narben zurück. Der spezielle Unterschied zwischen den beiden Methoden liegt darin, dass die FUE-Methode einen wesentlich höheren Zeitaufwand beansprucht und somit auch auf einem höheren Preisniveau liegt.

Das Ergebnis einer Haarverpflanzung

Die wichtigste Frage, wann das verpflanzte Haar wieder wächst, kann sehr einfach beantwortet werden: Unmittelbar nach der Haarverpflanzung! Die transplantierten Haarwurzeln beginnen sofort mit der Aufgabe, die neuen Haare zu bilden. So kann nach etwa 12 bis zu 16 Wochen beobachtet werden, wie die eigenen Haare erneut sichtbar wachsen. Spezielle Mittel, welche gegen Haarausfall wirken, werden nicht mehr benötigt.

Bild: © Benicce - Fotolia.com