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Haarbruch und Spliss den Kampf ansagen

Der Traum so mancher Frau ist eine lange, wallende Mähne. Ob glatt oder gelockt spielt dabei selten eine so große Rolle, wie der Wunsch nach gesundem Haar. Für die meisten bleibt es ein Traum – das muss nicht sein.

Was sind Spliss und Haarbruch?
Oft werden beide Schädigungen gleichgesetzt, was jedoch ein Trugschluss ist. Während Spliss vorrangig die Haarenden befällt, kann der Haarbruch an jeder Stelle des Haares vorkommen.

  • Spliss: Da die Haarenden am meisten strapaziert werden, werden diese rasch porös. Die Folge ist Spliss. Leicht zu erkennen an den gespaltenen Haarspitzen.
  • Haarbruch: Haarbuch ist das Resultat von strapaziertem Haar. Dieser befällt stets die schwächste Stelle der Haarstruktur.
  • Spliss bekämpfen

    Ist Spliss erst einmal bemerkt, hilft meist nichts, als die Schere. Die heiße Schere soll hierbei ein tolles und vor allem dauerhaftes Ergebnis erzielen. Fragen Sie Ihren Friseur danach. Bei der heißen Schere werden die Haarspitzen direkt beim Schneiden ‘versiegelt’, wodurch die Anfälligkeit sinkt.

    Natürlich sollten Sie auch in der täglichen Haarpflege gut aufpassen. Wählen Sie Shampoos für strapaziertes Haar. Massieren Sie dieses schonend ein. Eine anschließende Spülung ist ein Muss. Diese kann helfen, das Haar zu stärken und es gegen neuerliche Strapazen wappnen.
    Ein weiteres Hilfsmittel sind Haarkuren. Diese sollten Sie mindestens einmal pro Woche anwenden und gut einwirken lassen. Anders als Shampoos und Spülungen können Kuren das Haar reparieren und kräftigen.
    Die Industrie hat Seren entwickelt, die speziell den Haarkern oder die feine Schuppenschicht des Haars stärken soll. Dies kann eine Hilfe sein, doch bleiben Sie realistisch: Jedes Haar ist anders und reagiert anders.
    Ein weiterer Tipp ist die Vermeidung von Stress. Ja, auch Ihre Haare haben Stress. Vermeiden Sie das Kämmen, wenn die Haare nass sind, und lassen Sie die Haare nach dem Waschen erst antrocknen, bevor Sie mit dem Fön arbeiten. Achten Sie beim Kämmen darauf, dass Sie nicht am Haar reißen.

    Haarbruch bekämpfen

    Da Haarbruch, wie Spliss auch, das Resultat von Strapazen ist, sollten Sie auch hierbei auf die richtige Pflege achten. Vermeiden Sie Shampoos mit Silikonen, da diese das Haar zusätzlich beschweren. Spülungen stärken das Haar und auch die Kuren (einmal pro Woche mindestens) können die Strukturen reparieren.
    Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass häufiges Färben oder die Nutzung von Glätteisen wahre Haarbruchförderer sind. Sprechen Sie mit Ihrem Friseur, ob es Alternativen gibt, die Ihre Haare schonen, ohne dass Sie verzichten müssen. Wenn der Haarbruch allerdings schon stark gewütet hat, hilft meist nur noch eine neue Frisur.

    Fazit:
    Investieren Sie ruhig etwas mehr Zeit und Pflege in Ihre Haare. Kämmen Sie es bewusster, stylen Sie es bewusster.

    © esp2k – Fotolia.com

    © ingaivanova – Fotolia.com