Was kann ich tun. Seit 2 Monaten Haarausfall dünne Haare

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Was kann ich tun. Seit 2 Monaten Haarausfall dünne Haare

Beitragvon Proku » 02.08.2018, 12:08

Guten Tag,

wie die meisten in meiner Situation, bin ich am grübeln, verzweifeln..
erstmal zu mir:
Männlich, 29 Jahre alt.
Mache Fitness, und gehe joggen. Hab ein Bürojob.
So, mein "Problem". Bis Juni diesen Jahres, waren meine Haare normal,
dicht, gut gewachsen. Hatte zwar ab und an mit Schuppen zu kämpfen aber nie besonders dramatisches.
Mitte Juni hat es angefangen. Plötzlich wurden die Haare trocken, spröde, braachen ab. Wenn mit der Hand durch die Haare bist, tat es weh, es ziehte an der Kopfhaut, man hatte Tag für Tag das Gefühl "weniger" Haare zu fühlen.
Die Rechte Kopfhälfte wuchs kaum mehr, bzw allgemein wachsen die Haare nicht mehr normal. Es werden immer dünner die Haare.
Man hat angefangen am Stirnbereich zu sehen, wie die Haare dünner und weniger wurden.
Ich hatte ca. April eine stressige Zeit. Jedoch hatte ich nicht viel innere Unruhe dadurch. Seit Juni merkte ich, mit dem Haarausfall und dünner werdende Haare auch dass ich Kraftlos wurde im Sport. Mein Arzt hat auf Schilddrüse Eisen und sonstiges getestet und meint alles ist in Ordnung.
Aus Angst habe ich angefangen Kieselerde mit Zink zu mir zu nehmen. Ich habe eine ausgewogen gesunde Ernährung.
Ich habe mittlerweile meine Haare kurz geschnitten da ich dachte dass vll so die kaputten Haare besser nachwachsen. Die Haare werden aber immer dünner und weniger. Sie wachsen auch nicht nach. Man sieht am Scheitel, und allgemein im Licht die Kopfhaut richtig durch.
Seit dem begleitet mich die innere Unruhe immer mehr. Ich hab Panikattacken, Schwindel, ich kann nicht mehr richtig schlafen..
Wie kann das alles passieren? Juni anfang noch dichtes gutes Haar, jetzt knapp 2 Monate lang passiert alles so schnell und es wird dünner und weniger.. :(

Liegt es am Stress den ich mir jetzt selbst mache? Das ist alles ein Teufelskreis
Proku
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Beitragvon expert8 » 05.08.2018, 16:09

Hallo, ich habe es ja schon einmal in meinem Beitrag "Haarausfall vermeiden" aufgezeigt.

Grund für Haarausfall bei Männern sind Säuren. Männer müssen Säuren verstoffwechseln/ausscheiden (im Gegensatz zu Frauen in den fruchtbaren Jahren). Säuren müssen vom Körper neutraliert werden, dazu bedarf es Kalzium. Das schnellst verfügbare Kalzium liegt im Haarboden (Kopfhaut). Ohne Kalzium kein Haarwachstum mehr.

Die schlimmsten Säurenverursacher:
Kaffee,
Zucker,
Weißmehl,
Nikotin,
tierisches Eiweiß (vorallem Schweinefleisch)
Getränke mit Zucker und Säuren (Softdrinks, Energiedrinks ....)
Stress
übertriebener Sport

Der Körper muss entsäuert werden (wird auch entschlacken genannt). Das gelingt mit richtiger Ernährung/Lebensweise.
Wichtig ist eine vollwertige Ernährung vor allem mit Gemüse und Obst. Basische Körperpflege und Basische Entschlackung.
Ein guter Einstieg in das Thema ist der Vortrag von Roland Jentschura und die darin vorgestellten Bücher:
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Beitragvon Proku » 06.08.2018, 13:34

Vielen Dank für deine Antwort. Die Ernährung habe ich mittlerweile seit gut 2,3 Monaten angepasst. Werde mir die Links aufjedenfall heute Abend genau nochmal anschauen. Gibt es eine Möglichkeit zu testen ob man übersäuert ist?

Was ich hinzufügen möchte ist, ich habe das Gefühl, dass die Haare an vielen Stellen gestoppt haben zu wachsen.
Der Haarausfall an sich ist zurück gegangen, nur habe ich das Gefühl, dass nicht mehr genug nachwachsen.
Kann das alles innerhalb von 2 Monaten passieren? Ist das eine typische Zeit, oder befinden sich die Haare momentan nicht im richtigen Zyklus? Dauert das wieder, nach einem Haarausfall stopp dass die Haare wieder wachsen? Denn ich habe das Gefühl, dass einfach weniger Haare am ganzen Kopf und an manchen Stellen vermehrt, nachwachsen, sprich dass es gestoppt ist..
kann man das irgendwie anregen?

Was ich sagen muss ist, ich habe seit dem eine Art Dauerangstzustand. Was sicherlich nicht positiv ist.. Nachts Albträume, und den ganzen Tag über auf Stress, wie Adrenalin, Schwindel, ich bekomme die Gedanken von meinen Haaren nicht los.
Das belastet mich sehr. Selbst Sport lässt sich nicht machen. Bin weinerlich, schwach geworden. Das Problem ist, ich komme aus diesem Zustand nicht raus..
Proku
Newbie
 

Beitragvon expert8 » 06.08.2018, 18:21

Hallo, ich glaube nicht, daß es in unseren "zivilisierten" Welt einen Menschen gibt der nicht übersäuert ist. Es gibt wohl unterschiedliche Grade der Übersäuerung/Verschlackung). Die Aufnahme säurebildenden zu basenbildenden Lebensmitteln sollte 25% zu 75%. Zur Zeit ist es aber genau umgekehrt (vermehrte Aufnahme von säurebildenden Nahrungsmittel). Mit der Folge der uns bekannten Zivilationskrankheiten. Der Haarausfall ist nur ein sichtbares Symptom.

Was der Körper gar nicht gebrauchen kann ist Stress. Bei Stress entsteht noch zusätzlich Säure.

Die Ernährung umstellen ist der erste wichtige Schritt. Lebensmittel zu sich nehmen. Da steckt das Wort Leben drin. Und viel Wasser trinken. Stilles Wasser (ich bevorzuge Leitungswasser, um nicht noch unnötige Schadstoffbelastung durch Plastikflaschen zu riskieren), denn Kohlensäure in Getränken ist auch wieder unnötige Säurebelastung.

Die Sache locker angehen und Zeit nehmen. Von jetzt auf gleich geht es nicht.

Der Säuren-Basen-Haushalt ist in sehr spannendes Thema.

Gruß
expert8
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Beitragvon expert8 » 15.08.2018, 15:07

Hier noch ein link, um eine sehr ausführliche Broschüre zu erhalten:

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Beitragvon Proku » 15.08.2018, 22:54

Mal ein Update:
Mittlerweile habe ich die Angst und Panikattacken im Griff, kaum mehr Stress.
Der Haarbruch und Haarausfall ist auch sehr zurück gegangen. Blos bleiben die Haare dünn und viele Stellen sind undicht.
An sich ist die linke Kopfhälfte mit "mehr" etwas dichtere Haare als die rechte Seite. Die Lücken im Haar sind nach wie vor da, die dünnen Haare an der Stirn und Oberkopf sind noch immer dünn. Nur die Haare am hinteren Kopfbereich oben werden langsam etwas dichter..
Nun,liegt das ganze echt am Stress? Wie gesagt, Anfang Juli waren die Haare noch komplett dicht. Dann innerhalb 1 Woche sind sie abgebrochen, wahrscheinlich weil die Haare am Ansatz dünn nachwuchsen am ganzen Kopf..
Proku
Newbie
 

Beitragvon Proku » 23.08.2018, 13:18

So war bei einem neuen Arzt. Neuer Bluttest gemacht, meine Eisenwerte sind unter Minimum, quasi komplett im Keller.
Deshalb wohl auch die ganzen Beschwerden und dünner werdendes Haar. Wie kann ich am besten meine Eisenwerte stabilisieren.
Wie lange dauert es, bis die Haare danach wieder normaler wachsen weden sprich dicker, dichter..
Proku
Newbie
 

Beitragvon expert8 » 26.08.2018, 11:48

Beim Mann ist das Calcium im Haarboden wichtig, aber Achtung den Calciummangel lässt sich nicht über das Blutbild erkennen.
Der Eisengehalt im Blut lässt sich durch ein bis zweimal am Tag mit einem Tropfen Wasserstoffperoxid (3%ige Lösung aus der Apotheke) in ein Glas Wasser anheben.
Wichtig ist die Basenüberschüssige Ernährung. Mehr als 50% der täglichen Lebensmittel sollten Gemüse und Obst sein. Aber bitte frisch und/oder frisch gekocht.
Hast du dir die Broschüre zusenden lassen? (link vom 20.06.18) Dort gibt es einen Anwendungsplan zur Haarregenerierung. Ein halbes Jahr solltest du dir und deinen Haaren dafür Zeit nehmen und geben.

Ich kann nicht beurteilen, wie du dich in den letzten 29 Jahren ernährt hast.

Und vermeide die schlimmsten Säurenverursacher:
-Kaffee,
-Zucker,
-Weißmehl,
-Nikotin,
-tierisches Eiweiß (vorallem Schweinefleisch)
-Getränke mit Zucker und Säuren (Softdrinks, Energiedrinks ....),
-Stress,
-übertriebener Sport,
-Medikamente

Und das ganze geht nicht ohne zusätzliche Ausleitung mit basischen Bädern (Fuss/Vollbad) und basischer Körperpflege.
expert8
AZUBI
 

Beitragvon expert8 » 26.08.2018, 11:50

Hier noch eine Empfehlung:
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Beitragvon expert8 » 27.08.2018, 12:26

Vom Säuren-Basen-Haushalt haben die Ärzte keine Ahnung. Das ist kein Teil vom Medizinstudium. In der Schulmedizin wird nur das Symthom behandelt und nicht die Ursache.
Deswegen laufen auch so viele Ärzte "oben ohne" herum.
expert8
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Beitragvon maxi22 » 29.08.2018, 18:45

Proku hat geschrieben:Mal ein Update:
Mittlerweile habe ich die Angst und Panikattacken im Griff, kaum mehr Stress.
Der Haarbruch und Haarausfall ist auch sehr zurück gegangen. Blos bleiben die Haare dünn und viele Stellen sind undicht.
An sich ist die linke Kopfhälfte mit "mehr" etwas dichtere Haare als die rechte Seite. Die Lücken im Haar sind nach wie vor da, die dünnen Haare an der Stirn und Oberkopf sind noch immer dünn. Nur die Haare am hinteren Kopfbereich oben werden langsam etwas dichter..
Nun,liegt das ganze echt am Stress? Wie gesagt, Anfang Juli waren die Haare noch komplett dicht. Dann innerhalb 1 Woche sind sie abgebrochen, wahrscheinlich weil die Haare am Ansatz dünn nachwuchsen am ganzen Kopf..


Hallo,
Haarausfall kann viele Ursachen haben und die müssen ermittelt werde. Ursachen können sein:
https://haarausfallexpert.net/search-result/2/?highlight=ursachen+f%C3%BCr+Haarausfall
hier habe ich viele gute Infos gefunden, da kannst Du Dich informieren.
LG
maxi22
AZUBI
 

Beitragvon expert8 » 28.10.2018, 13:51

Ich habe hier eine weitere Info zur Gesunderlangung des Körpers und somit des Haarwuchses:
Das Buch von Ilse Triebnig – „Der Stein des Lebens“
(gibt es auch schon gebraucht für wenig Euro bei diesem Online-Auktionshaus)
expert8
AZUBI
 

Beitragvon maxi22 » 29.10.2018, 18:31

Hallo Proku, hast du Deinen Haarausfall inzwischen stoppen können?
Richtig gute Hilfe bekommst Du auch von den Medizinern von Haarausfall dauerhaft stoppen, denn die suchen nach der Ursache für den Haarausfall.
Genau wie bei einer Krankheit, da muss man ja auch die Ursache kennen, um helfen zu können.
maxi22
AZUBI
 

Beitragvon expert8 » 01.11.2018, 14:48

An maxi22: ich habe noch nie gehört, daß es Mediziner gibt die den Haarausfall stoppen können und schon gar nicht, daß Ärzte nach der Ursache des Haarausfall suchen. In der heutigen Medizin werden nur Symptome behandelt und keine Ursachen gesucht. Zitat aus dem Deutschen Ärztblatt vin 20.09.2002: "....Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein....

Mit der richtigen Ernährung fallen die Haare erst gar nicht aus.
z.B. mit jedem Schluck von den Zeug das Flügel verleiht, werden 100 Haarwurzeln die Lebensgrundlage entzogen. Genau wie ein Übermass an tierischem Eiweiß und Zucker. So sieht aber die Ernährung in der heutigen Zeit aus, dass schon viele mit 20 Haarausfall haben.
expert8
AZUBI
 

Beitragvon maxi22 » 07.11.2018, 19:19

expert8 hat geschrieben:An maxi22: ich habe noch nie gehört, daß es Mediziner gibt die den Haarausfall stoppen können und schon gar nicht, daß Ärzte nach der Ursache des Haarausfall suchen. In der heutigen Medizin werden nur Symptome behandelt und keine Ursachen gesucht. Zitat aus dem Deutschen Ärztblatt vin 20.09.2002: "....Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein....

Mit der richtigen Ernährung fallen die Haare erst gar nicht aus.
z.B. mit jedem Schluck von den Zeug das Flügel verleiht, werden 100 Haarwurzeln die Lebensgrundlage entzogen. Genau wie ein Übermass an tierischem Eiweiß und Zucker. So sieht aber die Ernährung in der heutigen Zeit aus, dass schon viele mit 20 Haarausfall haben.


An expert8,
hören und selber erleben ist ein großer Unterschied. :!:
Ich habe die ganze Odyssee mit Haarausfall persönlich hinter mir.
Vom Hausarzt , dann zum Dermatologen und und und........
Die Untersuchungen haben nichts ergeben und die Empfehlungen von chemischen Mitteln, die helfen sollten auch nichts. Einige habe ich nicht eingenommen, als ich den Beipackzettel gelesen habe.
Mir wurde auch vieles in den Foren empfohlen, was gegen Haarausfall helfen sollte, das war bei mir auch nicht zielführend meinen Haarausfall zu stoppen.
Auf die Ernährung zu achten ist sehr gut, um gesund zu bleiben.
Die Experten von -Haarausfall dauerhaft stoppen- haben die Ursachen ermittelt, die zu meinem Haarausfall führten.
Die sind Spezialisten auf diesem Gebiet und haben mir auch gesagt, was ich machen muss, um den Haarausfall bei mir zu stoppen.
Es hat ja alles funktioniert und in ca 4 Wochen war dann auch mein Haarausfall gestoppt. :D
Bei mir war es eine Schwermetallbelastung im Körper, die zu meinem HA geführt hat und noch einige Ursachen mehr.
Was mir da gut gefallen hat, dass die mir keine Produkte verkaufen wollten, denn das hatte ich ja hinter mir.
maxi22
AZUBI
 

Beitragvon krauskopf » 07.11.2018, 19:58

Hallo, ich muss ja maxi22, recht geben. Ich hatte da auch die Ursachen für meinen Haarausfall bei Haarausfall dauerhaft stoppen ermitteln lassen. Bei mir hat auch alles funktioniert und mein Haarausfall ist gestoppt worden. Ich fand es auch sehr gut, dass die mir keine Produkte aufs Auge drücken wollten.
krauskopf
AZUBI
 

 


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