Kopfläuse
Der Befall mit Kopfläusen hat nichts mit einer mangelnden Hygiene zu tun. Läuse befallen auch die Kopfhaut obwohl man jeden Tag duscht und sich die Haare wäscht. Vor allem im Winter verbreiten sie sich sehr gut und gerade Kinder sind besonders davon betroffen. Läuse sind zwischen 2-3 Millimeter große Insekten die sich an den Körperhaaren ansiedeln. Am liebsten krallen sie sich im Nacken-, Ohr- und Schläfenbereich an den Haaren fest. Circa alle 3 Stunden sticht die Laus in die Kopfhaut und saugt das Blut ihres Wirtes, wobei der Speichel dabei einen starken Juckreiz verursacht. Läuse sind in der Regel schwer zu erkennen da sie einen fast durchsichtigen und flachen Körper besitzen, und sich damit perfekt an die Haarfarbe des Wirtes anpassen. Die Eier der Läuse – Nissen – sind jedoch recht gut sichtbar. Meist fallen diese Eier auf weil sie in Form von aneinander gereihten Perlen sichtbar werden. Ein Kopflausbefall macht sich bemerkbar durch einen andauernden und unangenehmen Juckreiz auf der Kopfhaut. Viele betroffene Personen kratzen sich dabei sogar blutig und der Läusekot gelangt dadurch in die offenen Wunden, was wiederum Entzündungen hervorrufen kann. Der erste Schritt beim Verdacht eines Befalles ist der Arzt, dieser wird umgehend Medikamente verschreiben. Auch Apotheken bieten mittlerweile schon sehr gute Mittel an die aus der Landwirtschaft stammende Insektengifte enthalten.