Da meine Erfahrung mit Internet-Foren alles andere als groß ist, bin ich mir noch gar nicht sicher, ob mir diese Kommunikation gelingen wird – rein technisch gesehen.
Sollte das aber der Fall sein, was wohl zu hoffen wäre, so rechne ich dennoch damit, mich schnell und diskret aus dieser Plattform wieder zu verabschieden, sofern das Thema, über das ich ggf. Ihre Meinungen (vielleicht auch Empfindungen) erfahren möchte, von Ihnen als ganz und gar fehl am Platze eingestuft wird – was es, rein objektiv gesehen, fraglos ist.
Diesen ersten Beitrag habe ich hier placiert, aber er ist durchaus eigenständig, er könnte zu "kurze Haare" ebenso wie zu "lange" gestellt werden, wobei jeweils Frauen direkt interessiert sein müssten (falls überhaupt), indirekt aber sicherlich auch Männer.
Zu mir: Ich habe weder mit dem Friseurhandwerk noch diesem verwandten Branchen etwas zu schaffen. Mein Interesse gilt auch nicht der Frisurenmode. Der Hintergrund dieses Vorstoßes liegt in einem Bereich, das ich nur ungern „Esoterik“ nennen, da dieser Ausdruck allzu oft falsch verwendet wird und daher einen unguten Klang erhalten hat. Im ursprünglichen griechischen Sinne verstanden, trifft dieses Wort aber zu.
Es geht mir aber um Meinungen zu alten Lehren magischer Schulen, welche insbesondre von Frauen geführt wurden; und das schon im Zeitalter der Gnosis.
Die dort verfochtenen Auffassungen lassen sich nicht in wenigen Sätzen erklären (falls sich Interesse zeigt, tue ich es später ausführlich), aber sobald der Blick ein wenig genauer auf diese Dinge gerichtet ist, wird die Schlüssigkeit geradezu erstaunlich.
Dabei sind diese beiden auf dem prinzipiell selben Boden stehenden magischen Schulen in wichtigen Punkten durchaus gegensätzlich insofern, wie die eine dieselbe geistige Grundlage ganz anders wertet als die andere. Während die eine der magischen Schulen von den Frauen sehr lange und dabei gleichmäßige Haare verlangt, fordert die andere einen kurzen Haarschnitt (das gab es in magischen Zirkeln auch damals schon). Auch hier hat wieder beides seine Logik für sich. Es wird davon ausgegangen, daß Frauenhaare – die demnach quasi jenseitig ganz anders als Männerhaare beschaffen sind – Schwingungen auffangen und festhalten. Das geschieht, der Lethe nach, ununterbrochen, beiden meisten aber unbewußt, weshalb sie diese Schwingungskräfte nicht zielgerichtet einsetzen können. Frauen aber, die sich dieser Möglichkeiten bewußt sind und mit ihnen umzugehen gelernt haben, vermögen dadurch viel ("Magie ist Wirken durch Wollen"), sei es durch große Haarlänge oder auch durch bestimmte Haarschnitte, die dann recht kurz ausfallen können.
Interessant ist vielleicht an diesem Platz, daß die kurzen Haarschnitte der betreffenden Frauen nach ganz eigenen quasi magischen Regel erfolgten, welche zugleich ästhetische wie magische Ansprüche haben. In diesem Punkte, z. B., erhoffe ich durch diese Kommunikation vielleicht einiges über Erfahrungen, insbesondere auch emotionale, lernen zu können.
Natürlich kenne ich Damen, die solche Auffassungen heutzutage vertreten, und auch befragt werden können, doch herrscht dort keine Objektivität.
Dies ist also zwar ein Thema, das explizit Frauen anbelangt, aber auch in der Sache mitdenkende Männer könnten sicherlich manches beitragen. Vielleicht aber – damit rechne ich erst einmal – ist diese Thematik hier doch falsch placiert?
Mit besten Grüßen
Rudolf